Wir über uns

Die German Industrial Relations Association

Die German Industrial Relations Association ist eine wissenschaftliche Vereinigung. Sie dient der Förderung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet der industriellen Beziehungen (Arbeitsbeziehungen), indem sie Konferenzen und Workshops veranstaltet sowie enge Verbindungen zur International Labour and Employment Relations Association (ILERA), ihrem weltumspannenden Dachverband, und anderen internationalen Organisationen pflegt.

GIRA-Jahrestagung 2021: Call for Papers verlängert

Gespeichert von Sophie Rosenbohm am 10. Mai 2021 - 10:42

GIRA_Jahrestagung 2021: „Industrielle Beziehungen in der Krise “
in Frankfurt, 28. und 29. Oktober 2021 (als Präsenztagung geplant, aber in Abhängigkeit von der pandemischen Lage ggfs. als Online-Tagung)

Abstracts für die GIRA-Jahrestagung können noch bis zum 04.06.2021 eingereicht werden.

Alle weiteren Infos zum Call sind unten angefügt.

Wir freuen uns auf Einreichungen!

Markus Hertwig, Sophie Rosenbohm, Carsten Wirth

GIRA-Vorstand

 

GIRA-Jahrestagung 2021: Call for Papers

Gespeichert von Sophie Rosenbohm am 16. August 2020 - 10:27

Call for Papers: GIRA-Jahrestagung 2021

„Industrielle Beziehungen in der Krise “
in Frankfurt, 28. und 29. Oktober 2021 (als Präsenztagung geplant, aber in Abhängigkeit von der pandemischen Lage ggfs. als Online-Tagung)

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten das gesellschaftliche Leben maßgeblich beeinflusst und sich insbesondere auch auf die Organisation von Arbeit und ihre Regulierung ausgewirkt. Vor diesem Hintergrund widmet die German Industrial Relations Association (GIRA) ihre Jahrestagung 2021 dem Thema ‚Industrielle Beziehungen in der Krise‘. Der Krisenbegriff soll aber nicht auf die aktuelle Corona-Krise verengt werden, daher sind auch Beitrags- und Vortragsangebote willkommen, die weitere Krisenphänomene in den Blick nehmen: Branchenkrisen im Kontext der digitalen und sozial-ökologischen Transformation (z.B. in der Automobilzulieferindustrie, Stahlindustrie), regionale Krisenphänomene (z.B. in den Braunkohleabbaugebieten) oder Unternehmenskrisen (z.B. die des letzten verbliebenen Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof) und deren (Nicht-) Bewältigung durch die Akteure Industrieller Beziehungen. Schließlich sind auch die Industriellen Beziehungen selbst in den letzten Jahren und Jahrzehnten durch unterschiedliche Krisenphänomene gekennzeichnet. So befinden sich beispielsweise die bundesdeutschen Arbeitgeberverbände in einer veritablen Organisationskrise, den Gewerkschaften gelingt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – immer weniger, ihre Mitgliederbasis zu stabilisieren oder neue Bereiche, z.B. in der „Dritten Welt der Arbeitsbeziehungen“ (Schroeder), zu erschließen.


Folgende Fragekomplexe stellen sich in diesem Zusammenhang und sollen im Rahmen der Tagung thematisiert werden: Mit welchen Anforderungen sind die Akteure der Industriellen Beziehungen in der aktuellen Corona-Krise konfrontiert? Wie werden die Auswirkungen der Krise in Betrieben, innerhalb von Branchen oder entlang von Wertschöpfungsketten verarbeitet und verhandelt? Welche langfristigen oder auch dauerhaften Veränderungen von Teilsystemen oder -arenen der Industriellen Beziehungen lassen sich erkennen? Aber auch: Welche neuen Herausforderungen für die Interessenvertretung stellen sich im Kontext virtuellen Arbeitens? Wie werden Anforderungen des Gesundheitsschutzes umgesetzt, und welche (neuen) Linien von Kooperation und Konflikt lassen sich dabei erkennen?


Der GIRA-Vorstand bittet zu diesen Themen um Einreichungen aus sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher sowie aus arbeits- und sozialrechtlicher Perspektive. Die Beiträge können sich auf Veränderungen auf der Mikroebene (Arbeitsplatz), auf der Mesoebene (Betrieb, Tarif- und Branchenebene) oder auf die Makroebene der Arbeitsbeziehungen (Gesamtwirtschaft, staatliche sowie supranationale Regulierung) beziehen. Theoretische und empirische Arbeiten sind genauso erwünscht wie Beiträge zu (neuen) Methoden der Industrial Relations-Forschung. Gleiches gilt für international (vergleichend) angelegte Themenstellungen. Wie in jedem Jahr bildet das Schwerpunktthema jedoch nicht den alleinigen Fokus der Tagung. Auch zu anderen Fragestellungen der Arbeitsbeziehungen sind Einreichungen für einen freien Themenblock herzlich willkommen.
Die Vorschläge sollen aus einem Arbeitstitel und einem Abstract (in deutscher oder englischer Sprache) von maximal zwei Seiten bestehen. Der Abstract gibt Auskunft über die Fragestellung, die konzeptionelle(n) Grundlage(n) und die verwendeten Methoden. Ferner skizziert er in gebotener Kürze zentrale Befunde.


Die Abstracts müssen bis zum 04.05.2021 in elektronischer Form als PDF- oder Word-Datei bei der GIRA-Geschäftsstelle eingereicht werden (girasekretariat [at] gmail.com). Akzeptierte Abstracts sind bis zum 18.09.2021 als Full Papers (als PDF- oder Word-Datei) für die Tagung einzureichen.
Die Beiträge der Tagung sollen – wenn sie einen doppelt-blinden Begutachtungsprozess durchlaufen haben und eine positive Evaluation erfahren haben – in einem Schwerpunktheft der Zeitschrift ‚Industrielle Beziehungen – Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management‘ Ende 2022 erscheinen, das vom GIRA-Vorstand als Gastherausgeber betreut wird. Beiträge, die für das Schwerpunktheft berücksichtigt werden sollen, müssen bis zum 18.09.2021 in einer Manuskriptfassung für die Begutachtung vorliegen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf der GIRA-Tagung!

Markus Hertwig, Sophie Rosenbohm, Carsten Wirth

(GIRA-Vorstand)

Call for Papers für die GIRA-Jahrestagung 2020 verlängert!

Gespeichert von Sophie Rosenbohm am 15. April 2020 - 15:43

Der Call for Papers für die GIRA-Jahrestagung ist bis zum 22. Mai verlängert. Einreichungen sind herzlich willkommen!

GIRA-Jahrestagung 2020 - Heidelberg, 08. und 09. Oktober 2020
„Aktuelle Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven der Arbeitsbeziehungen unter den Bedingungen von Digitalisierung und sozial-ökologischer Transformation“

Call for Papers

Die German Industrial Relations Association (GIRA) widmet sich auf der Jahrestagung 2020 einem aktuellen Thema, der Verknüpfung des technologischen Wandels durch Digitalisierung mit der sozial-ökologischen Transformation. Beide Entwicklungen ermöglichen neue Geschäftsmodelle – gleichwohl mit sehr unterschiedlichem Fokus: Während beispielsweise Plattformbetreiber wie Amazon den Handel und weitere Branchen grundlegend verändern, versuchen Unternehmungen wie VAUDE vor dem Hintergrund markt‑ und produktionsökonomischer Erfordernisse eine Restrukturierung der Wertschöpfungskette unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten. Zudem zeichnen sich grundlegende Veränderungen in Kernbereichen der industriellen Produktion wie der Automobilindustrie durch den digitalen und ökologischen Wandel ab. Dies wirft u.a. die Frage auf, wie die Akteure der Arbeitsbeziehungen im Betrieb und Unternehmen, auf der Branchenebene und staatliche sowie supranationale Akteure diese Veränderungen aufgreifen und gestalten, welche Strategien und Konzepte (auf Seiten der Unternehmen und der Interessenvertretungen) emergieren und in welcher Weise alte und neue Konfliktfelder aufreißen.

Der GIRA-Vorstand bittet zu diesen Themen um Einreichungen aus sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher sowie arbeits‑ und sozialrechtlicher Perspektive. Die Beiträge können sich auf Veränderungen auf der Mikroebene (Arbeitsplatz), auf der Mesoebene (Betrieb, Tarif- und Branchenebene) oder auf die Makroebene der Arbeitsbeziehungen (Gesamtwirtschaft, staatliche sowie supranationale Regulierung) beziehen. Theoretische und empirische Arbeiten sind genauso erwünscht wie Beiträge zu (neuen) Methoden der Industrial Relations-Forschung. Gleiches gilt für international (vergleichend) angelegte Themenstellungen. Wie in jedem Jahr bildet das Schwerpunktthema jedoch nicht den alleinigen Fokus der Tagung. Auch zu anderen Fragestellungen der Arbeitsbeziehungen sind Einreichungen für einen freien Themenblock herzlich willkommen.

Die Vorschläge sollen aus einem Arbeitstitel und einem Abstract (in deutscher oder englischer Sprache) von maximal zwei Seiten bestehen. Der Abstract gibt Auskunft über die Fragestellung, die konzeptionelle(n) Grundlage(n) und die verwendeten Methoden. Ferner skizziert er in gebotener Kürze zentrale Befunde.

Die Abstracts müssen bis zum 22.05.20 in elektronischer Form als PDF- oder Word-Datei bei der GIRA-Geschäftsstelle eingereicht werden (girasekretariat [at] gmail.com). Akzeptierte Abstracts sind bis zum 18.09.2020 als Full Papers (als PDF- oder Word-Datei) für die Tagung einzureichen.

 

Call for Papers: GIRA-Jahrestagung 2020 - 08./09. Oktober 2020 in Heidelberg

Gespeichert von Sophie Rosenbohm am 21. Januar 2020 - 11:33

Am 8. und 9. Oktober 2020 wird die GIRA-Jahrestagung in Heidelberg stattfinden. Die Tagung widmet sich der Gleichzeitigkeit von technologischem und sozial-ökologischem Wandel und deren Konsequenzen für die Arbeitsbeziehungen, zudem wird es einen offenen Slot für weitere Themen geben. Einreichungen sind herzlich willkommen!

Call for Papers: GIRA-Jahrestagung 2020

Die German Industrial Relations Association (GIRA) widmet sich auf der Jahrestagung 2020 einem aktuellen Thema, der Verknüpfung des technologischen Wandels durch Digitalisierung mit der sozial-ökologischen Transformation. Beide Entwicklungen ermöglichen neue Geschäftsmodelle – gleichwohl mit sehr unterschiedlichem Fokus: Während beispielsweise Plattformbetreiber wie Amazon den Handel und weitere Branchen grundlegend verändern, versuchen Unternehmungen wie VAUDE vor dem Hintergrund markt‑ und produktionsökonomischer Erfordernisse eine Restrukturierung der Wertschöpfungskette unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten. Zudem zeichnen sich grundlegende Veränderungen in Kernbereichen der industriellen Produktion wie der Automobilindustrie durch den digitalen und ökologischen Wandel ab. Dies wirft u.a. die Frage auf, wie die Akteure der Arbeitsbeziehungen im Betrieb und Unternehmen, auf der Branchenebene und staatliche sowie supranationale Akteure diese Veränderungen aufgreifen und gestalten, welche Strategien und Konzepte (auf Seiten der Unternehmen und der Interessenvertretungen) emergieren und in welcher Weise alte und neue Konfliktfelder aufreißen.

Der GIRA-Vorstand bittet zu diesen Themen um Einreichungen aus sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher sowie arbeits‑ und sozialrechtlicher Perspektive. Die Beiträge können sich auf Veränderungen auf der Mikroebene (Arbeitsplatz), auf der Mesoebene (Betrieb, Tarif- und Branchenebene) oder auf die Makroebene der Arbeitsbeziehungen (Gesamtwirtschaft, staatliche sowie supranationale Regulierung) beziehen. Theoretische und empirische Arbeiten sind genauso erwünscht wie Beiträge zu (neuen) Methoden der Industrial Relations-Forschung. Gleiches gilt für international (vergleichend) angelegte Themenstellungen. Wie in jedem Jahr bildet das Schwerpunktthema jedoch nicht den alleinigen Fokus der Tagung. Auch zu anderen Fragestellungen der Arbeitsbeziehungen sind Einreichungen für einen freien Themenblock herzlich willkommen.

Die Vorschläge sollen aus einem Arbeitstitel und einem Abstract (in deutscher oder englischer Sprache) von maximal zwei Seiten bestehen. Der Abstract gibt Auskunft über die Fragestellung, die konzeptionelle(n) Grundlage(n) und die verwendeten Methoden. Ferner skizziert er in gebotener Kürze zentrale Befunde.

Die Abstracts müssen bis zum 04.05.20 in elektronischer Form als PDF- oder Word-Datei bei der GIRA-Geschäftsstelle eingereicht werden (girasekretariat [at] gmail.com). Akzeptierte Abstracts sind bis zum 18.09.2020 als Full Papers (als PDF- oder Word-Datei) für die Tagung einzureichen.

CfP: Schwerpunkthefte der Zeitschrift Industrielle Beziehungen

Gespeichert von Sophie Rosenbohm am 24. Oktober 2019 - 9:03

Die Zeitschrift Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management hat zwei Call for Papers für Schwerpunkthefte veröffentlicht:

Tarifpolitik und Tarifautonomie - Schwerpunktheft der Industriellen Beziehungen (Heft 4/2020)

Gastherausgeber*innen: Ingrid Artus, Reinhard Bahnmüller & Reinhard Bispinck

Link zum CfP: Schwerpunktheft Tarifpolitik und Tarifautonomie

Bitte senden Sie Ihre Abstracts (1-2  Seiten,  max.  10.000  Zeichen)  mit  Arbeitstitel,  Fragestellung,  methodischer  Herangehensweise,  evtl.  verwendeter  Datengrundlage  sowie  einer  kurzen  Erläuterung  des  theoretischen Bezugs des Beitrags als PDF oder Word-Datei) bis  zum  10.  Januar  2020 an indbez [at] budrich-journals.de  (Betreffzeile:  Abstract  SP-Heft Tarifpolitik).  Full Papers sollen bis zum 31. Mai 2020 vorliegen.

 

Interessenvertretung in (globalen) Wertschöpfungsnetzwerken - Schwerpunktheft der Industriellen Beziehungen (erscheint 2021)

Gastherausgeber*innen: Nora Lohmeyer & Jörg Sydow

Link zum CfP: Schwerpunktheft Interessenvertretung in (globalen) Wertschöpfungsnetzwerken

Bitte senden Sie Ihre Abstracts (1-2  Seiten,  max.  10.000  Zeichen)  mit  Arbeitstitel,  Fragestellung,  methodischer  Herangehensweise,  evtl.  verwendeter  Datengrundlage  sowie  einer  kurzen  Erläuterung  des  theoretischen Bezugs des Beitrags als PDF oder Word-Datei) bis  zum  15. April 2020 an indbez [at] budrich-journals.de  (Betreffzeile:  Abstract SP-Heft Interessenvertretung).  Full Papers sollen bis zum 31. August 2020 vorliegen.

Save the Date: GIRA-Jahrestagung am 08./09. Oktober 2020 in Heidelberg

Gespeichert von Sophie Rosenbohm am 23. Oktober 2019 - 13:39

Die GIRA-Jahrestagung 2020 wird am 08. und 09. Oktober 2020 in Heidelberg stattfinden. Das Schwerpunktthema der Veranstaltung lautet: "Aktuelle Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven der Arbeitsbeziehungen unter den Bedingungen von Digitalisierung und sozial-ökologischer Transformation".

Weitere Informationen zum Call for Papers folgen in Kürze.

 

 

Call for Abstracts: für Beitrage für das Jahrbuch „Ökonomie und Gesellschaft“, Band 2020: „Ökonomie und Ideologie“

Gespeichert von Sophie Rosenbohm am 6. März 2019 - 15:50

Für das im Metropolis-Verlag erscheinende Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft sind Vorschläge für wissenschaftliche Beiträge zum Thema „Ökonomie und Ideologie“ willkommen. Die Leitfragen des geplanten Bandes lautet: Produzieren die WirtschaftswissenschaftenIdeologie? Wie geschieht dies? Und was kann man dagegen tun? Kann Wirtschaftswissenschaft auch als Gegenmittel gegen Ideologien eingesetzt werden, welche Merkmale müssten solche wissenschaftlichen Perspektiven und Analysen aufweisen?

Ausführliche Informationen finden Sie im Anhang.

Bis zum 31.05.2019 können Zusammenfassungen (Abstract) im Umfang von nicht mehr als 1.500 Wörtern eingereicht werden. Auf dieser Grundlage werden dann Beiträge für den Band ausgewählt. Die vollständigen Beiträge sind bis zum 30.9.2019 einzureichen und durchlaufen ein Begutachtungsverfahren. Geplant ist ein Autor*innen-Workshop an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg am 15./16.11.2019. Die endgültigen Beiträge können bis zum 31.3.2020 eingereicht werden. Die vollständigen Aufsätze sollten nicht mehr als 15.000 Wörter umfassen. Das Jahrbuch wird Ende 2020 erscheinen.

Herausgeber des Bandes sind Wenzel Matiaske und Werner Nienhüser. Bitte senden Sie Ihre Zusammenfassung bis zum 31.05.2019 an Wenzel Matiaske (matiaske [at] hsu-hh.de) oder Werner Nienhüser (werner.nienhueser [at] uni-due.de).

Informationen über das Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft finden Sie hier:
http://www.metropolis-verlag.de/Periodika/Oekonomie-und-Gesellschaft/catalog.do

 

CfP: International Working Party on Labour Market Segmentation, 9.-10. September 2019 in Düsseldorf

Gespeichert von Sophie Rosenbohm am 5. Februar 2019 - 13:52

Call for papers: 40th International Working Party on Labour Market Segmentation, September 9th & 10th 2019 in Düsseldorf

The search for security under disruptive technologies and deconstructed labour markets

The great accomplishment of welfare states in the middle decades of the 20th Century can be considered their success in reducing the extent of precarious work. Workers were protected against arbitrary treatment in the workplace and were able to share in the growing prosperity that characterized the post-war period, fueling the rapid growth of the broad middle class.

In recent decades globalization, deregulation of the product and labor markets, and the retrenchment of the welfare state has shifted power in the setting of working conditions decisively towards employers. This changed working conditions in ways that have been unfavorable to most workers. Disparities among the workforce are striking. The new developments are characterized by widening inequality, stagnation of middle incomes, economic uncertainty, poverty among working households, precarious work and corporate strategies of wealth extraction.

The coming fourth industrial revolution (digitalization of the economy”) may help employers to further dismantle “historical compromises” on working conditions between labor and capital. However, public debates about the potential risks of digitalization have also prompted governments, social partners and other stakeholders to search for ways how to adjust labour law, social protection and labour relations in order to socially embed, rather than dis-embed the digitalized economy. 

Overall, thus, the search for security in this changing employment system is a headline agenda issue for policymakers and social partners and also a main issue for future research. We would like to invite colleagues to submit an abstract of their paper to one of the five general themes listed below. All themes are designed to be international in intellectual and empirical focus. Note that gender issues are included in all five themes. We also invite researchers to submit papers dealing with migration, refugees and labour in all five themes.  Mixed research methods and cross-country comparative analyses are especially welcome.

  1. Trends and drivers of increasing/decreasing social insecurity
  2. The role of the social dialogue in reducing insecurity
  3. Pathways to stable employment through education and training
  4. De-commodification through the welfare state
  5. Trends in labour law and labour regulation: The dissolution of the employment relationship?
  6. The future of the European social model

Deadline: March 31st 2019

Platform for abstract submission and further information: http://www.iaq.uni-due.de/iwplms2019

Interdisziplinäre Tagung: Arbeitskonflikte und Gender am 21.-22. März 2019 in Nürnberg

Gespeichert von Sophie Rosenbohm am 25. Januar 2019 - 18:16

Am 21. und 22. März 2019 findet an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Tagung Arbeitskonflikte und Gender statt.

Die Tagung verfolgt die Idee, gesellschaftlichen und historischen Wandel durch die geschlechterkritische Analyse von Auseinandersetzungen und Kämpfen in und um Erwerbsarbeit zu thematisieren. Dabei soll es sowohl um kollektiv organisierte Formen von vergeschlechtlichten Arbeitskämpfen (z.B. gewerkschaftliche Streiks) gehen als auch um stärker individualisierte und dezentrale Konfliktformen. Die Tagung wird Wissenschaftler*innen aus diversen Disziplinen (Soziologie, Politikwissenschaften, Geschichtswissenschaften, Ethnologie, Rechtswissenschaften, Kulturwissenschaften) und sechs Ländern (Deutschland, Österreich, UK, Frankreich, Kanada, Indien) zusammenbringen. Die Tagung ist eine Fortsetzung der mit dem FAU-Gleichstellungspreis ausgezeichneten Tagung Geschlechterperspektiven auf Gewerkschaften (September 2015; FAU).

Tagungsort ist Nürnberg. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 10.03.2019 möglich.

Das Tagungsprogramm und alle weiteren Infos zur Tagung und Anmeldung finden Sie im angehängten Veranstaltungsflyer.

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